Schulprofil

Unterricht an der Fachschule für Agrarwirtschaft HerfordBild vergrößern
An der Fachschule in Herford wird seit Jahren auf eine sehr gute EDV-Ausstattung Wert gelegt

Herkunft und traditionelle Verpflichtung

Die heutige Fachschule für Agrarwirtschaft Herford ist entstanden aus dem Zusammenschluss der ehemals selbständigen Ackerbauschule bzw. Landwirtschaftsschule und Höheren Landbauschule, beide mit stark betonter Ausrichtung auf die Berufspraxis.

Standort

Herford liegt zentral im Raum Ostwestfalen mit sehr günstiger Anbindung an Straßen und Autobahnen (A2 und A30) sowie Eisenbahnen (5 Min. zum Bahnhof) in Nord-Süd- wie Ost-West-Richtung. Der Einzugsbereich der Studierenden ist traditionell schon immer überregional ausgerichtet gewesen.

Schüler bzw. Studierende

  • überwiegend Hofnachfolger, in jüngerer Zeit zunehmend Landwirte ohne eigenen Hof
  • überwiegend aus Familienbetrieben, in jüngerer Zeit auch Großbetriebe
  • überwiegend aus viehaltungsintensiven Betrieben
  • von Betriebsstandorten mit sehr unterschiedlichen regionalen Verhältnissen hinsichtlich
    - Boden (Sand - Ton),
    - Klima (Niederungsgebiete - Höhenlagen),
    - Wirtschafts- und Agrarstruktur (Siedlungs-/Industriedichte - Agrardichte)
  • überwiegend mit höheren allgemeinbildenden Schulabschlüssen
  • im Regelfall mit Berufsabschluss Landwirt, aber auch mit 2. Berufsausbildung
  • mit stark gestreuten EDV-Kenntnissen

Schulausstattung

  • Einzelstehendes Schulgebäude in einer großräumigen Rasenanlage mit 4 Unterrichtsräumen von 15 bis 50 Plätzen
  • Seit Jahren auf neuestem Stand der Technik stehende EDV-Einrichtung mit eigenem Schulserver, Internetzugang über Funknetz für alle Studierenden in allen Klassenzimmern. Zentrale Druckerzugänge für Schüler, Laptops zur Ausleihe in Bedarfsfällen, alle Schüler mit eigenem Laptop.
  • Umfangreicher Softwarezugang, Kopierer
  • Schülereigener Aufenthaltsraum mit Kücheneinrichtung, Grill, Kicker, Dart u.ä.
  • Lehreraufenthaltsräume mit stets offen Türen

Bildungsangebot

In jedem Jahrgang werden im Rahmen der Stundentafel für Fachschulen nach Interessenlage der Studierenden Themenschwerpunkte neu festgelegt. Grundsätzlich werden Spezialisierungsklassen oder -kurse nach Rindvieh/Futterbau und Schweinen/Marktfruchtbau unterschieden. Ein Schwerpunkt ist häufig die betriebs- bzw. marktwirtschaftliche Orientierung. In differenzierten Kursen für die allgemeinbildenden Fächer werden Englisch und Kommunikation unter anderem zur Erlangung der Fachhochschulreife angeboten. Das Examen zur Ausbildereignung führt zu einer branchenübergreifenden Ausbilderbefähigung. Ergänzend gibt es Zusatz-, Sonder- oder Nachhilfekurse.

Arbeitsweise

Die Lernsituationen konzentrieren sich auf Lösungsansätze zu Fragestellungen in der Berufspraxis. In der Unternehmensführung werden mit Hilfe der Originalunterlagen der Buchführung eines oder mehrerer Schülerbetriebe aus dem laufenden Jahrgang Analysen, Beurteilungen und Planungen entwickelt.

Im Pflanzenbau werden einzelbetriebliche Anbau- und Düngerpläne erstellt sowie eine Schlagkartei geführt. In der Tierproduktion werden Futterrationen und Futterbilanzen erarbeitet sowie ein Einblick in die Arbeit mit gängigen Herdenmanagementprogrammen vermittelt. Im Rahmen der Projektarbeit hat jeder Studierende seinen eigenen Betrieb zu analysieren, zu beurteilen und alternative Entwicklungen für die Zukunft zu planen. Fachexkursionen und Betriebsbesichtigungen gehören zum Standardprogramm.

Lehrer

Das Lehrerteam besteht aus 7 haupt- und nebenamtlichen bzw. nebenberuflichen Kräften. Die nebenamtlichen Lehrer üben im Regelfall eine Spezialtätigkeit im Rahmen der Landwirtschaftskammer aus. Für spezielle Fragestellungen werden regelmäßig Experten unter anderem aus der Wirtschaftsberatung, Landwirtschaftsverwaltung oder Praxis für den Unterricht hinzugezogen. Regelmäßig durchgeführte Schülerbewertungen bescheinigen den Lehrern ein hohes Maß an Kompetenz, Praxisorientierung und Engagement.